HOFA-Akustikratgeber
Dieses variable Akustikkonzept wurde in den HOFA-Studios (www.hofa-studios.de) entwickelt und wird dort seit vielen Jahren täglich eingesetzt.
Unzählige Musiker und Produzenten bestätigen professionelle Ergebnisse und kürzere Produktionzeiten, da flexible Akustikelemente immer schnell den passenden Sound liefern und somit aufwendige Nachbearbeitungen reduziert werden.
Was tun mit wenigen (1-4) Modulen?
1-4 Module sind ideal für den „Naheinsatz“. Hier einige Praxisbeispiele:
zwei rechts, zwei links (geht bei sehr kleinen Räumen auch mit eins rechts, eins links)

2-4 Absorber sorgen für präziseres Hören beim Mix-down.
2-4 Diffusoren und/oder Absorber sorgen beim Aufnehmen einzelner Instrumente für eine stimmige Akustik.
Kleine Sprecherkabine

Mit 4 Absorbern ist dies die wohl günstigste Variante für einen amtlichen Sprechersound.
Akustikwändchen

1-4 Diffusor(en) und/oder Absorber hinter dem Musiker oder dem Mikrofon sorgen für eine deutliche Verbesserung des Mitten- und Höhenklanges.
Was tun mit vielen (5-32) Modulen?
Bessere Aufnahmen
In Aufnahmeräumen funktioniert das flexible HOFA-Akustikmodul Konzept am besten, wenn alle Wände gleichmäßig mit den Wechselrahmen bestückt werden, wobei längere Wände mehr Module brauchen. Für optimale Ergebnisse sollten pro 5 m² Grundfläche des Raumes 2 bis 4 Wechselrahmen zum Einsatz kommen. Für einen 15 m² großen Raum ergeben sich so 6 bis 12 Wechselrahmen. Für klangliche Flexibilität sollten dann zumindest für die Hälfte der Rahmen 2 Absorber und 2 Diffusoren zur Verfügung stehen. Damit lässt sich dann fast jede raumakustische Vorstellung schnell und überzeugend verwirklichen (Hörbeispiele finden Sie hier).

Bessere Mixes & bessere Aufnahmen
Bei den Regieraumwänden kommen ähnlich viele Module zum Einsatz wie in Aufnahmeräumen, wobei hier der Absorberanteil überwiegt. Für eine bessere Wiedergabe im Tiefbassbereich empfiehlt sich unter Umständen ein Bearbeiten der Raumecken mit HOFA-Basstraps. Dient die Regie auch als Aufnahmeraum, sorgen ein paar zusätzliche Diffusoren für die nötige Flexibilität.

TIPP:
HOFA-Wechselrahmen lassen sich auch problemlos an der Decke anbringen. Bestückt mit Diffusoren oder Absorbern werden so niedrige Zimmerdecken akustisch entschärft, und hohe Decken bekommen ein lebendiges und kontrolliertes Reflexionsverhalten.

Was tun mit Basstraps?
Basstrapps als Breitbandabsorber in den Raumecken:
Tiefe Frequenzen sind deutlich energiereicher als die Mitten oder die Höhen. Wenn man die Nachhallzeit in akustisch unbearbeiteten Räumen betrachtet, zeigt sich, dass die energiereichen tiefen Frequenzen zumeist deutlich länger nachhallen als die Mitten und Höhen.
Wenn man sich in eine rechteckige Raumecke stellt, wird man feststellen, dass besonders hier die tiefen Frequenzen übermäßig laut sind. Um den Nachhall eines Raumes über den Frequenzgang zu linearisieren, empfehlen sich daher die Basstraps vor allem in den rechtwinkligen Raumecken.
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| Bild 1: Raum ohne Akustikmodule | Bild 2: Raum mit 8 Basstraps, 12 Diffusoren, 8 Absorbern |
Basstrapps für eine akustische Trennung:
Man stelle sich folgende Situation vor: Ein Gitarrist möchte über einen Amp spielen und parallel singen. Das allseits bekannte Problem des sogenannten Übersprechens sorgt in einem solchen Fall schnell dafür, dass das Gesangsmikrofon auch sehr viel von dem Gitarrensignal einfängt. Eine nachträgliche Bearbeitung der Vocal-Spur sorgt dadurch auch immer für eine meist ungewollte Bearbeitung des Gitarrensignales. Wenn man vier bis fünf Basstraps zur Verfügung hat, kann man den Amp jedoch einfach von dem Gesangsmikrofon akustisch trennen. Somit bleiben die beiden Signale maximal voneinander separiert und ermöglichen beim Mix ein deutlich differenzierteres Klangbild.
Natürlich kann man die Basstraps auch für jedes beliebige andere Instrument verwenden. Da die Basstraps mit ihrer absorbierenden Wirkung bis ca. 100 Hz herunterreichen, ist zum Beispiel auch die akustische Trennung eines Schlagzeuges ohne weitere Probleme zu realisieren.
Basstraps als Boxenständer:
Aufgrund der Höhe (1,03 Meter) eignen sich die Basstraps auch hervorragend als Boxenständer, die zudem einen positiven Einfluss auf den Raumklang haben. In unserer Analogregie verwenden wir die Basstraps zu diesem Zweck.

